Quo Vadis?

November 2017

So langsam nähern wir uns an die Idee an, den Hof – der momentan noch in Privateigentum ist – zu „vergemeinschaften“. Ein möglicher Weg wäre die Gründung eines Vereins, der als zukünftiger Eigentumer fungiert, sodass alle Mitbewohner/innen als Mieter des Vereins sich in gemeinschaftlicher Verantwortung und hierarchiefrei „auf Augenhöhe“ begegnen können. Hierduch werden sämtliche Entscheidungen auf Vereinsebene durch die Bewohner/innen gemeinsam getroffen und das Projekt wird langfristig gesichert. Die Kehrseite? Jede/r erwachsene Bewohner/in wird sich am notwendigen Kapital für den Kauf des Hofes voraussichtlich mit 3000 bis 3500 € beteiligen müssen.

Oktober 2017

Tja, wo geht es hin mit dem Jeetzehof? Die letzten Wochen zeigen, dass Gemeinschaft „denken“ und Gemeinschaft „leben“ oftmals zwei sehr unterschiedliche Dinge sind und es ein anstrengender Prozess sein wird, als Gemeinschaft inhaltlich und emotional wirklich zusammen zu finden. Dabei gibt es viele schöne Momente, aber auch Frustration, Fehlkommunikation und Missverständnisse. Naja, den ersten Schritt haben wir gemacht, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns …

Für uns wird jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt im Prozess deutlich, dass wir gerne weiter wachsen würden. Nach dem Aufbau der „Draußen“-Infrastruktur können wir uns weiteren „Zuwachs“ auf der grünen Wiese gut vorstellen und stehen neuen Wohnformen aufgeschlossen gegenüber: Ob Jurte, Bauwagen, Tiny Home oder was auch immer …

20171017_155646_resized Die Wiese ist groß und es gibt noch das ein ooder andere nette Fleckchen zu beleben 😉