Wir

Der Anfang …

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage nach einem „guten Leben“. Nach dem wir diese Frage(n) aber erst einmal gestellt hatten wurde schnell klar: Es gibt keinen Weg zurück! Wir möchten (zumindest ein wenig) anders leben. Wir möchten nicht fraglos den gesellschaftlichen Trends folgen. Wir möchten (auch bei mäßiger Aussicht auf Erfolg) zumindest den Versuch starten, ein für uns gutes Leben abseits der gesellschaftlichen Schnellstraßen selbst zu definieren und zu leben. Wir sind zu Suchenden geworden …

 

Der Weg …

Diese Entscheidung hat uns in den vergangenen Jahren zu Nomaden werden lassen. Auf dem Weg hin zu unserem „guten Leben“ haben wir vieles erprobt: Wir haben in unterschiedlichen Großstädten gelebt, haben „Frei-Werk, die freie Werkstatt für kreative Bildung und Lebenskultur“ in Berlin gegründet und uns in einem 50 Jahre alten LKW als Wohnstätte auf den Weg nach Afrika gemacht (sind aber nur bis Freiburg gekommen …).

Wir haben mehrere Jahre in Wohngemeinschaften gelebt, einen alten Eindachhof auf der Schwäbischen Alb bewohnt, ein Gemeinschaftsprojekt in Süddeutschland initiiert, mehrere Jahre in der skandinavischen Wildnis gelebt und über mehrere Monate das Leben in einer Dorfgemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern erprobt …

 

Die Erkenntnis …

Dabei haben wir einige interessante Menschen kennen gelernt und viele schöne Orte gesehen. Vieles ist gelungen, manches nicht. Aber eines haben wir gelernt, nämlich dass es „das“ gute Leben per se nicht gibt: Warum? Weil wir uns ständig verändern und in Bewegung sind; weil morgen Dinge wichtig werden, die heute noch keine Rolle spielen; weil die Welt sich stetig und ständig verändert;oder kurz gesagt: Weil alles in Bewegung ist!

Deshab ist das „gute Leben“ nicht – einmal erreicht – einfach für immer da. Es muss immer wieder neu ausgelotet, entdeckt, erkannt und gelebt werden. Gut Leben kann nur derjenige, der auch bereit ist, immer wieder für die gelebte Freiheit in Verantwortung zu gehen, immer wieder weiter zu  gehen, auch wenn er eben erst gestolpert ist. Er muss immer wieder aufs neue bereit sein sich die Frage zu stellen, was denn heute, jetzt, in diesem Moment ein gutes Leben sei …

 

Heute …

leben wir auf dem Jeetzehof, den wir im Frühjahr 2016 gefunden und gekauft haben. Hier möchten wir in den kommenden Jahren „sesshaft“ werden  und es schaffen, die vorhandenen und neu entstehenden Frei-Räume mit Leben zu füllen. Hier wollen wir ankommen und lernen, das „gute Leben“ immer wieder neu zu definieren ohne den Mut zu verlieren. Eine „Herzensangelegenheit“ ist uns hierbei die Frage nach alternativen, ökologischen (mobilen) Wohnformen mit kleinem ökologischem Fußabdruck, die Auseinandersetzung mit ökologischen Themen und die Suche nach einfachen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Wohn- und Lebenskonzepten.

 

Wir sind …

Markus SauterMarkus3-200x200

Diplom-Heilpädagoge (Univ.), Systemischer Coach, Supervisor & Organisationsberater, Erlebnispädagoge. Seit 2006 als freiberuflicher Berater für Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen und Privatpersonen tätig. Zudem autodidaktischer Holzbildhauer, Tischler, Öko-Bauarbeiter und Tiny-House-Konstrukteur

 

 

Laura MenkLaura-Menk-04

Diplom-Pädagogin, freiberufliche Fachberaterin für Kindertagesstätten. Theater-Spielleiterin, Naturpädagogin, leidenschaftliche Theaterinteressierte.

Wir leben hier auf dem Jeetzehof gemeinsam mit unseren beiden Kindern, unserem Pflegekind, einigen Hühnern, Hasen, Katzen und unserem Hund.